Eigene Geschichten |
Im Lauf der Jahre erlebt man so einiges (und Tierschützerjahre zählen bekanntlich wie Hundejahre siebenfach). Zur Verarbeitung dieser Erlebnisse, aber auch zur Motivation anderer habe ich es mir angewöhnt, besondere Erlebnisse niederzuschreiben. Nach und nach wurde daraus eine Art von Fortsetzungsgeschichten, denn logischerweise bauen sie in irgendeiner Form aufeinander auf. Das soll aber niemandem die Lektüre verleiden, jede Geschichte ist auch für sich durchaus verständlich, entweder aus sich heraus oder durch entsprechende Kommentare. Leider sind durch die Umformung in HTML einige Feinheiten der Gestaltung verloren gegangen, aber das ist leider mit annehmbarem Aufwand nicht anders machbar. |
| Katzen sind eben Katzen | Was macht man, wenn man gegen Mitternacht nach Hause kommt und dann prompt von einem zugelaufenen Kater adoptiert wird? Die Nacht (ausgerechnet auch noch die längste des Jahres: Die Umstellung von Sommer- auf Normalzeit) wird mit Sicherheit unvergeßlich bleiben. Dafür ist der Ausgang um so positiver. Aus Freude darüber und zur Aufmunterung anderer habe ich mir damals zum ersten Mal die Arbeit gemacht, diese Episode schriftlich niederzulegen. Ich ahnte ja nicht, was dieser Artikel für Folgen haben sollte ... |
| Denn erstens kommt es anders ... | Und dann kamen die Fragen: Woher haben Deine Katzen die seltsamen Namen? Wie bringst Du Rassekatzen und Tierschutz unter einen Hut? Wie bist Du zu den Katzen und/oder zum Tierschutz gekommen? Um nicht immer dieselben Antworten geben zu müssen habe ich meine "Katzengeschichte" niedergeschrieben |
| 30163 | Ein etwas kryptischer Titel, ich weiß. Aber hier werde ich zum ersten Mal mit etwas konfrontiert, das seitdem mein ständiger Begleiter war: rote Katzen. Ich hatte nie eine rote Katze und werde voraussichtlich auch nie eine haben, dennoch begleiten sie mich seit Jahren mit wechselnden Namen durch mein Leben. Und die meisten von ihnen sind sehr krank, wenn sie zu mir kommen. Aber auch das wußte ich damals (glücklicherweise) noch nicht. |
| Micky | Das Leben geht manchmal seltsame Wege. Weil niemand sonst sich verantwortlich fühlte, landete ein Notruf wegen eines angefahrenen Katers bei mir. Sein Leben hing bereits am sprichwörtlichen seidenen Faden, aber er bekam eine zweite Chance. Und es wurde der Anfang ainer wunderbaren Freundschaft, wenn auch nur auf Zeit ... |
| Mitten in unserer Stadt | In Hannover allein dürfte es zwischen 3000 und 5000 freilebende Katzen geben, die ihr Leben mehr schlecht als recht fristen. Bei unseren Einsätzen lernen wir immer wieder Gruppen kennen, denen wir des Leben ein wenig angenehmer zu gestalten versuchen. Hier ein Bericht über einen Einsatz, der mich bis heute nicht losläßt: nach mehr als sieben Jahren bin ich immer noch jeden Abend dort, um die dort noch lebenden Tiere zu versorgen. |
| Ein Dutzend weißer Stiefel | Manche Einsätze schreien einfach nach einer Fortsetzung. Ein Jahr nach Pulmos Wechsel in ein anderes Heim wurde ich an diesen Einsatz zurückerinnert - wieder einmal mußten ein paar Katzenbabies aufgepäppelt werden. |
| Kommt ein Wölkchen angeflogen ... | Die Vermittlung von Katzen wird nicht gerade dadurch erleichtert, daß (fast) jeder unbedingt ein Jungtier haben will. Verständlich ist das schon, aber was wird aus all den älteren Tieren, die ihre Halter verlieren? Ein älteres Tier hat zumindest den unbestreitbaren Vorteil, daß man ein "fertiges Tier" bekommt, es wird sich weder in Aussehen noch Charakter wesentlich ändern. Und wenn man dann noch das Glück hat, ein so wunderbares Tier wie Hijuela kennenzulernen, kann man nur eindringlich dazu raten, es doch ruhig einmal mit einer älteren Katze zu versuchen. |
| ....und entschwand ihren Augen | Wer sagt denn, daß Tierschutz immer eine bierernste und unangenehme Sache sein müssen? Vanisha zeigte mir überdeutlich, daß es eben auch anders sein kann. Ich trauere heute noch ein wenig um den Verlust dieses kleinen Kobolds, da es ihr aber mit ihrer Freundin Pippilotta bestens geht, hält sich die Trauer in Grenzen. |
| Glück ist ... | Es gibt immer noch Menschen, die fest davon überzeugt sind, daß freilebende Katzen sich problemlos ernähren können und darum ein tolles Leben haben. Die Realität ist leider ein wenig anders, und in dieser Geschichte geht es um ein dieser Streunerinnen. |
| Full Circle (Der Kreis schließt sich) | Manches im Leben wiederholt sich, auch wenn man das nicht immer sofort erkennen kann - dazu sind unsere Sinne meist zu abgestumpft. Wenn man aber von seiner Vergangenheit auf so positive Art immer wieder eingeholt wird, ist das schon ein wenig Dankbarkeit wert. |
| I GOT LIFE! | Keine Katze, die uns in welcher Form auch immer einmal begleitet hat, wird jemals wirklich vergessen werden. Es gibt aber immer wieder einige, an die wir uns ganz besonders intensiv erinnern werden, aus welchem Grund auch immer. Zu diesen Tieren gehört Ginger, die mit ihren sechs Wochen eigentlich zum Tode verurteilt schien. Wäre da nicht ihr Kämpferherz gewesen ... Sie lebt heute in Berlin und ihr ist längst nicht mehr anzusehen, wie schlecht es ihr anfangs ging. Für mich ist der Name "Ginger" seitdem ein Synonym für Mut, unbeugsamen Überlebenswillen und unbändigen Lebenshunger. |
| Das war Ihr Leben ... | Rassekatzen werden längst ebenso schnell abgegeben wie Hauskatzen, ihr einstmals höherer Preis ändert daran im Zweifelsfall nur wenig. Und da Perser nun einmal die verbreitetste Rasse sind, landen sie auch am häufigsten bei uns. Wenn sie dann auch noch im Doppelpack abgegeben werden, wird die Vermittlung nicht einfacher. Stellvertretend für alle von ihnen ist Joschi und Sissi diese Geschichte gewidmet - und ihrer neuen Halterin. |
| Bilder einer Ausstellung | Um auf die Notwendigkeit des Tierschutzes und unseren Verein aufmerksam zu machen, müssen oft seltsame Wege gegangen werden. Informationsstände auf Katzenausstellungen gehören seit langem dazu und ich muß (wieder einmal) eine Lanze für die Züchter brechen: Wir finden von dieser Seite sehr viel Unterstützung, die Vergabe von kostenlosen Tierschutzkäfigen auf Ausstellungen ist für (fast) jeden Verein selbstverständlich. Hier haben wir uns einmal auf Neuland gewagt und eine Hundeausstellung besucht - seitdem ein fester Bestandteil unseres Kalenders. |
| It´s just another day ... | Das Leben eines Tierschützers ist so wie das anderer Menschen, nur eben ganz anders. Ganz anders? Oder nur ein bißchen? Entscheiden Sie doch einfach selbst. |
| Gebt mir Menschen! | Und wieder mal ein kranker roter Kater: Toulouse. Außer Ginger habe nie einen größeren Kämpfer erlebt; es gab einfach nichts, was ihn umbringen konnte. Das und sein unerschütterliches Vertrauen in Menschen haben letztlich sein Leben gerettet. Von ähnlichem Schlag ist auch Jolly Jumper. Ihr darf man alles nehmen - bis auf Menschen und ihren Jason! |
| Wie kann man den Tieren helfen? | Viele unserer Einsätze im Tierschutz beginnen heute längst nicht mehr, wie in einer Geschichte mal erläutert, mit einen Telefonanruf. Im Zeitalter des Internet kommen mehr und mehr Anfragen per Mail. So auch hier: Eine Mail erreichte mich, die zunächst einmal wie eine ganz normale Anfrage aussah, sich dann aber zu einer widerwärtigen Geschichte entwickelte, an der ich noch lange zu kauen haben werde. Nein, Tierschutz ist leider oft keine sehr angenehme Angelegenheit und man lernt dabei nicht gerade, Menschen innig zu lieben. Die Tiere allerdings, die wir dabei immer wieder kennen lernen, vergessen wir nie. |